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WhatsApp besser einstellen

Published by hendrix on

Obwohl die Verwendung von WhatsApp in Deutschland eigentlich erst ab 16 Jahren erlaubt ist, ist es eine beliebtesten Apps bei Kindern und Jugendlichen und wird in der Regel als eine der ersten Apps installiert.

Wenn du in einem Land im Europäischen Wirtschaftsraum (dazu gehört auch die Europäische Union) und jedem anderen umfassten Land oder Hoheitsgebiet (zusammen als die Europäische Region bezeichnet) lebst, musst du mindestens 16 Jahre alt sein (oder das in deinem Land vorgeschriebene Alter erreicht haben), um dich zu registrieren und WhatsApp zu nutzen.

https://faq.whatsapp.com/general/security-and-privacy/minimum-age-to-use-whatsapp/?lang=de

Wie bei allen Netzwerken ist es daher sinnvoll und wichtig, sich die Datenschutzeinstellungen einmal näher anzusehen und diese zu verbessern.

Zu den Einstellungen kommst du über die drei Punkte oben rechts (Android). Solltest du ein iPhone haben, findest du die Einstellungen über das Zahnrad unten rechts.

Wähle in den Einstellungen Account und dann Datenschutz.
Wenn du noch nie in den Einstellungen warst, sieht das so aus:


Jeder kann sehen, wann du zuletzt online warst.

Jeder kann dein Profilbild sehen, also z.B. dir unbekannte Mitglieder von Gruppen, in denen ihr gemeinsam seid oder sogar völlig Fremde, die irgendwie an deine Nummer gekommen sind. Davon erzählen mir Kinder und Jugendliche leider gar nicht so selten.

Jeder kann sehen, was du in das Info-Feld geschrieben hast, z.B. deinen Nutzernamen bei Insta oder TikTok.

Jeder kann dich zu Gruppen hinzufügen.

Ändern der Einstellungen

Um WhatsApp sicherer zu nutzen und deine Privatsphäre zumindest ein bißchen zu schützen, solltest du diese Einstellungen wie folgt ändern:

Wann du zuletzt online warst, geht niemanden etwas an – oder teilst du auch, wann du zuletzt etwas gegessen hast oder auf der Toilette warst? 😉

Auch dein Profilbild solltest du nicht mit der ganzen WhatsApp-Welt teilen. Wähle hier lieber „Meine Kontakte“ aus. Wenn Du noch nicht 16 bist, solltest Du ein Bild wählen, auf dem man nicht erkennen kann, dass du ein Kind bist. Ganz nebenbei schützt dich das auch davor, dass andere dein Bild klauen und für Fakeprofile oder Mobbing nutzen können.

Gruppen können lustig sein – aber auch total nervig. Besonders Kinder sollten nur mit anderen in Chatgruppen sein, wenn sie die Menschen auch persönlich kennen. Ändere also auch diese Einstellung auf „Meine Kontakte“.

Stress im Klassenchat? Dann schau dir doch mal meinen Artikel Regeln für den Klassenchat an. Dort findest du einfache Regeln für den Klassenchat, die du auch herunterladen und ergänzen oder nach den eigenen Bedürfnissen bearbeiten und weiterverwenden darfst.

Du hast eine weitere App, über die du gerne mehr erfahren und die du besser einstellen möchtest? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar oder eine Nachricht.


hendrix

Hendrik Odendahl war viele Jahre Informatik- und Vertrauenslehrer und interessiert sich seit über 30 Jahren für alles, was mit Computern und Digitalisierung zu tun hat.

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